Nahkomfort

23. September 2016 By wp-admin-visall 0

Das Arbeiten am Bildschirmarbeitsplatz stellt besondere Herausforderungen an die Physiologie des Brillenträgers. Die falsche Brille oder die falsche Sitzposition können zu erheblichen Problemen führen.

Ab einem Alter von ca. 45 Jahren, wenn das Sehen im Nahbereich ohne Brille immer schwieriger wird, sollte man über eine Entlastung der Augen nachdenken.

Das Insight ist ein modernes Nahkomfort-Brillenglas, welches in Freeform-Technologie hergestellt wird. Es ist, je nach vom Kunden sonst getragener Addition, bis etwa 3 bis 4 m im Raum nutzbar. Das bedeutet, es eignet sich außer für den Schreibtisch und PC-Arbeitsplatz auch für die Nutzung in Besprechungsräumen und für Konferenzen.

Neben der Nutzung am Bildschirm gibt es vielfältige weitere Einsatzbereiche:

  • Büro und Praxis
  • Meetings und Präsentationen
  • Werkbank und Zeichenbrett
  • Gartenarbeit und Hobby
  • uvm.

Die folgenden Bilder zeigen die drei gängigsten Nutzungsentfernungen PC (bis 1m), Desk (bis 2m) und Room (bis 4m).

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Eigenschaften:

  • frei wählbare Degression zwischen 0,75 und 2,25 dpt
  • optimal auf die persönlich wichtigste Sehentfernung abstimmbar
  • Materialvielfalt: Index 1.50, 1.60, 1.67 sowie alle drei Indices auch in BlueCut möglich
  • Mindesteinschleifhöhe 18 mm
  • Mindestscheibenhöhe 30 mm
  • nicht verkehrstauglich nach StVO

Die Kenntnis über die Gegebenheiten am Arbeitsplatz des Kunden ist für die erfolgreiche Anpassung eines Nahkomfortglases obligatorisch. Die richtige Anordnung von Stuhl, Schreibtisch, Bildschirm und Tastatur sind wichtig für die Verträglichkeit der Gläser.

Die Bildschirmoberkante sollte maximal auf Augenhöhe, besser noch leicht darunter sein, da sonst die Nackenmuskulatur zu sehr beansprucht wird. Diese Höhenverhältnisse sind auch wichtig, um ein Arbeitsplatzglas mit all seinen Vorteilen richtig nutzen zu können.

Wenn der Bildschirm, wie in der unteren, rechten Abbildung, nicht direkt auf dem Schreibtisch steht, sondern auf einem zusätzlichen Podest, so muss der Brillenträger den Kopf in den Nacken legen, um den oberen Teil des Bildschirms durch die entsprechenden Bereiche des Brillenglases scharf sehen zu können. Dies kann auf Dauer zu Verspannungen, Nacken- und Kopfschmerzen führen. Daher ist es wichtig, die persönlichen Gegebenheiten mit dem Kunden zu besprechen.

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